Nun bin ich schon mehr als 2 Wochen hier, und habe bereits so viel erlebt.
Zum einen habe ich jetzt die Gemeinde in Windhoek ein wenig kennengelernt, und durfte schon 2 Gottesdienste miterleben. Kevin, der Pastor, stellte uns der ganzen Gemeinde vor und begrüßte uns ganz herzlich. Für uns wurde gebetet und ich war dankbar, dass wir so herzlich aufgenommen wurden. Außerdem machte Kevin direkt Werbung in der Gemeinde für uns, da bald die Ferien folgen, und wir uns deshalb immer über Einladungen freuen würden, aber dazu später mehr :)
Es folgte dann die erste Arbeitswoche. So kurz vor den Ferien war jedoch nicht mehr allzu viel los, aber so hatte ich die Chance erst einmal ein paar der Kinder kennen zu lernen. Ich freue mich auf die Arbeit mit den Kleinen, und werde euch mehr dazu berichten, wenn die Ferien vorbei sind und ich mich richtig eingearbeitet habe, denn am Anfang ist alles noch ein wenig verwirrend und man muss erstmal herausfinden, wer eigentlich in welche Klasse gehört, wer wirklich noch Hilfe mit dem Essen braucht und wie der Tagesablauf generell so aussieht.
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| Fotos machen auf jeden Fall alle gern :) |
Nachdem die erste Arbeitswoche vorbei war, begannen für uns erst einmal 2 Wochen Ferien. Kevins Aufruf an die Gemeinde uns einzuladen, zeigte schnell Wirkung und so lud uns eine sehr liebe Frau Namens Antiriki für eine Woche auf ihre Farm ein. Ich hab mich richtig gefreut, dass wir direkt zu Beginn unserer Jahres so viel von dem Land kennenlernen können.
Samstag Mittag ging es dann also los Richtung Farm. Mit an Bord waren Antiriki, ihre beiden Enkelinnen Kathy und Candis und natürlich Rebecca und Ich. Mit einem Jeep sind wir 2 Stunden lang durch die wundervolle Landschaft Namibias gefahren. Ich hab es richtig genossen einfach nur aus dem Fenster zu schauen, denn ich bin begeistert von dieser trockenen Landschaft.
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| Auf dem Weg zur Farm |
Angekommen auf der Farm begrüßten uns direkt mindestens 5 oder 6 Hunde. Ein kleiner, wuschliger namens Susi wurde schnell zu meinem Lieblingshund und so war die ganze Woche jemand zum knuddeln da :)
Die Farm an sich ist sehr schön und groß. Es gibt viele Zimmer, welche wohnlich eingerichtet sind. Rebecca und Ich teilten uns für die Woche ein Zimmer, was ich sehr schön fand, denn so war auch ohne Internet und Netz immer jemand da, mit dem man sich auch auf Deutsch über die Erlebnisse und Eindrücke austauschen konnte.
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| Blick aus unserem Zimmer |
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| Antiriki und Ich |
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| Die Farm |
Die Woche über waren wir viel mit auf den Feldern. Das Gelände ist einfach so groß und es gibt richtig viele Felder, auf denen verschiedene Tiere leben. Zur Farm gehören mehr als 500 Kühe, Esel, Hunde, Pferde und Hühner. Wenn man jedoch durch die Felder fährt, kann man auch andere Tiere beobachten. Wir haben zum Beispiel auch Wildschweine, Vogelstrauße und Antilopen gesehen.
Während unserer Woche mussten alle 500 Kühe gezählt werden. Dazu haben die Arbeiter auf ihren Pferden zunächst die Kühe zusammen getrieben. Wegen dem ganzen Staub der da so aufgewirbelt wurde, haben wir sogar jeder einen Mundschutz bekommen. Außerdem durfte natürlich auch ein Hut und Sonnencreme auf den Feldern nicht fehlen.
Die Kühe wurden dann jeweils der Reihe nach in ein Gitter getrieben, und es wurde geschaut, ob die jeweilige Kuh eine Nummer am Ohr hat, ein Brandzeichen von der Farm und es wurde außerdem geguckt, dass die Hörner nicht zu lang bzw. spitz sind, damit sich die Tiere nicht gegenseitig verletzen. Ich hab dann meistens die Nummern der Tiere vorgelesen, damit diese aufgeschrieben werden konnten. Ich weiß bis jetzt nicht, wie man es schaffen kann bei der Masse an Kühen den Überblick zu behalten :D
Die Woche verging ziemlich schnell und für mich war es richtig schön, mehr von dem Land und auch den Leuten kennen zu lernen. Spannend war es auch, mitzuerleben, was die Einheimischen hier so essen. Es gibt soooo viel Fleisch, daran muss ich mich schon erstmal gewöhnen :D
Aber den Porridge zum Frühstück, eine Art Haferbrei, hab ich in der Woche richtig lieben gelernt, und Rebecca und Ich haben uns vorgenommen, auch in unserer eigenen Wohnung öfters mal Porridge zum Frühstück zu machen.
Nun bleibt uns noch eine Woche Ferien, bis die Schule wieder los geht. Antiriki hat Rebecca und mich auch wieder für die nächste Woche eingeladen, und so fahren wir von Montag bis Samstag nach Swakopmund, ans Meer. Ich freue mich so, denn ich liebe das Meer und bin gespannt wie es dort so ist. Aber auch davon werde ich euch wieder berichten!
Liebste Grüße, Sophia












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